Heimkino Systeme

Bandsalat und schlechte Qualität: Video Rekorder


Jetzt mal ernsthaft: Besitzt noch irgendjemand so ein Ding? Mit Schaudern erinnert man sich heutzutage an die Schneebilder von zig Mal überspielten Videokassetten und dem gelegentlichen Bandsalat. Als jedoch Anfang 1960 die ersten Videorekorder für den Heimgebrauch auf den Markt kamen waren das revolutionäre Geräte. Man konnte seine liebsten Filme aufnehmen und zu einem späteren Zeitpunkt, wann immer man wollte, noch mal anschauen.

Sogar heute noch besitzt so mancher einen VHS Videorekorder, auf dem er einige verstaubte Familienvideos anschaut. Um Kinofilme und dergleichen zu schauen, muss aus Geldgründen mittlerweile aber wirklich niemand mehr VHS gucken. DVD Player sind so spottbillig geworden, dass sie auch jeder Hartz 4 Empfänger zu Hause stehen hat. Für ein Heimkino sind sie natürlich eine schlechte Wahl auf Grund der miserablen Qualität der Aufnahmen. Selbst Kaufvideos können nicht mit DVDs mithalten. Es wäre auch absurd auf einem großen TFT Fernseher mit 5.1 Sound Anlage eine Videokassette zu schauen. Das wäre, als ob man einem Porsche die letzten 3 Gänge ausbauen würde.

Wer aus nostalgischen Gründen seinen Video Rekorder nicht weg schmeißen kann, selbst schuld. Doch auch Familienvideos und uralte Schinken, die vielleicht immer noch nicht auf DVD erschienen sind, kann man auf den heimischen PC überspielen und digitalisiert aufbewahren. Außerdem sind Videokassetten klobig und nehmen viel Platz im Regal weg. Der Trend mit allen Dingen geht stets gen kleiner, kompakter und trotzdem leistungsfähiger. Waren DVDs schon schmaler als Videokassetten, so sind die neuen Blue Rays zumindest was die Packung anbelangt noch mal kleiner geworden. Vermutlich, um uns dieses optische Zeichen des Fortschritts zu demonstrieren. Man kann sich jedoch sicher sein, dass Abspielmedien in der Zukunft immer kleiner werden und bald sicherlich nur noch die Größe von kleinen Micro Chips haben werden.