Was taugen Rückprojektions-Geräte?
Ursprünglich wird die Rückprojektion benutzt, um Darsteller in einem Filmstudio oder auf einer Theaterbühne mit separat aufgenommenen Hintergrundaufnahmen zu kombinieren. Eine Weiterentwicklung dessen ist die Frontprojektion, welche heute in der Regel mittels Bluescreen-Technik realisiert wird.
Grundsätzlich funktioniert jeder Röhrenfernseher nach dem Prinzip der Rückprojektion. Hier ist jedoch von den klobigen Rückprojektionsbildschirmen die Rede, bei denen das Bild von hinten auf eine Art Minileinwand projiziert wird. Im Sockel des Gerätes befindet sich dabei ein Videoprojektor, der das Bild seitenverkehrt abstrahlt und über einen im Winkel von ca. 45 Grad angebrachten, trapezförmigen Spiegel per Lichtstrahl auf die lichtdurchlässige Leinwand wirft.
Diese Geräte verbrauchen auf Grund ihrer aufwendigen Komponenten viel Platz und haben den Nachteil, dass man das Bild nicht aus jedem Winkel gleich gut sehen kann. Wer mit dem Gedanken spielt sich so ein Ungetüm als Heimkino zu kaufen, muss einen Sockenschuss haben. Lieber das Geld weiter sparen und in eine richtige Leinwand mit zugehörigem Beamer investieren. Einen anschließbaren DVD Player hat doch sowieso jeder.
