LCD: Flüssigkristalle für einen optischen Hochgenuß!
Bei einem LCD Fernseher (Englisch für liquid crystal display) oder Flüssigkristallbildschirm beeinflussen Flüssigkristalle durch ein bestimmtes Maß an elektrischer Spannung die Polarisationsrichtung von Licht und erzeugen so das sichtbare Bild. Die Kristalle können in den gleichmäßig in einem Raster ausgerichteten Pixel unabhängig voneinander ihre Helligkeit ändern. Durch die ständige Hintergrundbeleuchtung sind LCDs nicht ganz so kontrastreich wie z.B. Plamaschirme, da tiefe Schwarztöne selbstredend ein Problem sind.
Seit Ende 2007 sind die Aktiv Matrix Displays der sogenannten TFT Bildschirme (Englisch von thin film transistor) als Weiterentwicklung der LCD Bildschirme im Handel zu haben und das mittlerweile auch erschwinglich. Diese ermöglichen durch Dünnschichttransistoren eine gezielte Ansteuerung von einer großen Fläche von Bildpunkten.
Die LCD Bildschirme finden durch ihr geringes Gewicht vor allem Verwendung in elektronischen Geräten der Unterhaltungselektronik, Handys, Digitaluhren oder Taschenrechnern. Früher gab es bei LCD Displays eine deutlich sichtbare Bewegungsunschärfe. Dieser "Motion Blur" war natürlich gerade bei größeren Geräten wie Computer Monitoren oder Fernsehern besonders auffällig und störend. Bei neuartigen Geräten ist diese Reaktionszeit jedoch bereits auf 6 ms reduziert worden und somit kaum noch wahrnehmbar. Deshalb eignen sich heutzutage auch sehr große, an die Wand montierte TFTs oder LCD Fernseher als Herzstück eines Heimkinos.
Die nennenswertesten Vorteile von LCD Fernsehern sind:
- Eine hohe Lichtausbeute. LVDs sind immer noch doppelt so effizient wie beispielsweise Plasma TVs.
- Strahlungsarmut: LCDs strahlen nicht wie veraltete Röhrengeräte Röntgenstrahlung und kaum Magnetfelder ab.
- Ein scharfes Bild ohne Flimmern oder Verzerrungen.
- Geringes Gewicht und Tiefe, wodurch sie für ein Heimkino perfekt geeignet sind.
