Das geht auf die Ohren: Kopfhörer
Wer nicht das Geld oder die Nerven hat sein Heimkino schalldicht zu bauen und trotzdem ab und an mitten in der Nacht einen Film mit entsprechender Lautstärke schauen will, sollte sich am besten ein gutes paar Kopfhörer zulegen. Da gibt es mittlerweile wirklich edle Teile. Wenn man bedenkt, dass die ersten Kopfhörer noch Mono waren und auf beiden Hörkapseln das gleiche Signal lieferten, kann man froh sein, dass die Entwicklung nicht stehen geblieben ist.
Wer ein bisschen mehr dafür ausgeben kann oder will, sollte auf jeden Fall zu einem praktischen, kabellosen Kopfhörer greifen. Hier gibt es kabellose Varianten die mit Infrarot oder analog über Funkwellen arbeiten. Das höchste der Gefühle stellt jedoch ein Digitaler Funkkopfhörer dar: Hier wird das Funk-Signal digital, beispielsweise über Bluetooth übertragen und dann vom eingebauten D/A-Wandler des Kopfhörers in ein analoges Tonsignal umgewandelt. Mit dieser Technik verschwindet auch das oft als störend empfundene Signal- und Ruherauschen anderer Kopfhörer.
Es gibt mittlerweile jedoch auch Kopfhörer mit aktiver Geräuschreduktion auf Basis einer Antischall-Technik, wie sie zunächst für Kopfhörer von Flugzeugpiloten entwickelt wurde. Dabei nimmt ein Mikrofon an der Außenseite des Kopfhörers die Außengeräusche auf. Dann löschen sich der Störschall und das beigemischte Signal gegenseitig aus. Man kann jedoch beim Kauf eines Kopfhörers bereits bei der Bauweise eine wirkungsvolle Unterdrückung von Störgeräuschen erreichen, wenn man die Ohren ganz umschließende Ohrmuscheln an den Kopfhörern hat.
